Reinigung


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http://mediathek.daserste.de/ARD-Buffet/So-reduzieren-Sie-Hausstaub/Video?bcastId=428628&documentId=59892822

 

Hausstaub reduzieren

 

Wir haben ihn alle zuhause – den Hausstaub. Vor allem in den Wintermonaten haben wir das Gefühl das es doppelt so viel Staub ist, als in der anderen Jahreshälfte. Warum das so ist und wie wir möglichst einfach und auf natürliche Weise den Hausstaub reduzieren können beschreib ich Ihnen hier. Aber am Ende muss jeder selbst entscheiden, welcher Tipp für einen umsetzbar/praktikabel ist und was eben nicht.

 

 

 

Die höhere Staubentwicklung liegt mit daran, dass wir uns in der kalten Jahreszeit viel mehr zuhause aufhalten. Dazu kommt, dass wir mehr dickeren (flauschigeren) Pulli’s und Co. tragen, die mehr Flusen entstehen lassen. Auch haben die ein oder andern von uns im Winter verstärkt mit trockener Haut zu kämpfen. Haare und Hautschuppen sammeln sich mit den Flusen von Textilien auf dem Fußboden. (Im Schnitt verliert ein Mensch am Tag etwa 2g Hautschuppen)

Die trockene Heizungsluft tut dann noch ihr übriges. Hausstaub, der sonst eher auf Regalen und hinter Schränken liegen bleibt wird aufgewirbelt und sammelt sich sichtbar in den Ecken unserer Wohnung.

 

 

 

1.       Höhere Luftfeuchtigkeit

 

Ein feuchteres Raumklima erhält man durch kurzes Stoßlüften. Dadurch wird der Staub besser gebunden und eine Ausbreitung wird verhindert. Durch langes Lüften gelangt dagegen mehr Staub in die Wohnung. Auch Wasserschalen auf den Heizkörpern sorgen für eine höhere Luftfeuchtigkeit.

 

Vorsicht für Allergiker: je höher die Luftfeuchtigkeit desto höher auch die Milbenkonzentration!

 

2.       Staubfänger vermeiden

 

Dekoartikel, Mitbringsel aus dem Urlaub aber auch Teppiche, Vorhänge und Stoffbezüge auf Stühlen, Sofas und Lampenschirme wirken leider wie ein Staubmagnet. Es muss hier nicht gleich alles entfernt werden, aber wer hier reduziert, hilft auch die Staubmenge zu reduzieren. Ein weiterer positiver Effekt, dass Abstauben geht nun viel schneller!

 

Tief sitzender Staub in Teppichen und anderen Raumtextilien sollten vierteljährlich gründlich entfernt werden, indem die Stücke im freien ausgeschüttelt oder ausgeklopft werden.

 

Allergiker sollten ihre Wohnung (vor allem das Schlafzimmer) vor der Heizperiode gründlich von Staub befreien und auch die Gardienen waschen. So wird dann auch schon weniger aufgewirbelt.

 

3.       Heizkörper reinigen

 

An die engen Stellen rund um den Heizkörper kommt keiner gut ran, hier hilft ein Föhn! Den Föhn auf Kaltluft einstellen, ein feuchtes Tuch unter die Heizung legen und den Staub von oben dagegen blasen.

 

Auch andere schwer zugängliche Stellen nicht vergessen, wie auf und unter dem Schrank und dem Sofa.

 

4.       Staub richtig entfernen

 

Eine wöchentliche Reinigung mit Abstauben bleibt nicht aus, an der Wahl des richtigen Reinigungstuches scheiden sich jedoch die Geister. Ein trockenes Mikrofastertuch zieht den Staub elektrostatisch an und produzieren selbst keinen neuen (im freien ausschütteln) wobei ein feuchtes Tuch mit ein paar Tropfen Spüli ebenfalls eine antistatische Wirkung auf abgestaubte Oberflächen hat. Daher überlass ich hier Ihnen die Entscheidung.

 


https://www.swr.de/buffet/leben/so-bringen-sie-ihre-kueche-zum-glaenzen-kuechenutensilien-richtig-reinigen/-/id=257304/did=22764326/nid=257304/1agnkvw/index.html

1. Mikrowelle reinigen

Eingetrocknete Spritzer von Tomatensoße, Rotkohl oder Bratensoße lassen sich ganz leicht entfernen. Dazu ein kleines Glasschälchen mit Wasser und etwas Zitronensaft füllen, die Mikrowelle 2-5 Minuten einschalten. Der entstandene Wasserdampf weicht die eingetrockneten Flecken an und alles lässt sich problemlos mit einem feuchten Tuch auswischen. Die Zitronensäure im Wasser unterstützt den Reinigungsprozess.
Funktioniert auch mit Essig, riecht aber nicht so gut.

2. Ceranfeld reinigen

 

 

Hartnäckige Verkrustungen oder Eingebrannte Soßenflecken lassen sich ohne Kraftaufwand mit etwas Backpulver und einer Zitronenscheibe entfernen. Dazu etwas Backpulver auf die Verschmutzungen streuen und mit Zitronensaft anfeuchten, kurz warten bis es aufgeschäumt ist. Die Zitronenscheibe als kleinen Schwamm benutzen. Backpulver funktioniert hier als eine Art Scheuermittel ohne das es Kratzer verursacht. (Natürlich funktioniert es auch mit Natron)

3. Backofen / Backblech / Auflaufform reinigen

Schnell und einfach lässt sich hier gleich alles zusammen reinigen, sollte nicht alles verschmutzt sein, funktionieren die Tipps natürlich auch einzeln.

 

 

Salz: Auch Salz gilt als Schmutzlöser. Um mit einfachem Haushaltssalz die Fettflecken im Backofen zu lösen: befeuchten Sie zunächst den Boden der Bratröhre mit einem nassen Lappen. Anschließend bestreuen Sie alle Flecken mit einer dicken Salzschicht. Erhitzen Sie nun den Ofen auf 50 Grad und lassen Sie Ihr Hausmittel einwirken. Wenn das Salz bräunlich ist, hat es seine Wirkung getan. Sie können die Hitze abschalten und die Röhre abkühlen lassen. Aus dem kalten Backofen kehren Sie mit einem Besen das Salz heraus und wischen anschließend den Restschmutz mit einem weichen Tuch und warmem Wasser nach.

Natron (Backpulver): Für die Reinigung Ihrer Bratröhre befeuchten Sie ein paar Küchentücher mit Wasser, bestreuen sie anschließend mit Natron/Backpulver und legen damit Ihren Backofen aus. Schalten Sie die Bratröhre auf 50 Grad und lassen Sie das Natron einwirken. Ist der Schmutz gelöst, können Sie ihn mit einem weichen Baumwoll- oder Mikrofasertuch und warmem Wasser abwischen.

Stark verschmutzten Backofen reinigen

Ist der Ofen arg verkrustet können Sie alternativ mit Geschirrspülpulver oder Waschmittelpulver arbeiten. Das Pulver enthält chemische Fettlöser, die die Reinigung erheblich erleichtern. Außerdem lässt es sich optimal dosieren und ist in den meisten Haushalten sowieso vorhanden. Bestreuen Sie den Boden der Bratröhre gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Pulver. Füllen Sie eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Befeuchten Sie im Wasser so viele Küchentücher, dass Sie damit den Boden des Backofens zweilagig auslegen können. Schließen Sie die Röhre und lassen Sie das Hausmittel über Nacht einwirken. Am nächsten Tag nehmen Sie die Küchentücher aus dem Backofen. Dann können Sie mit einem weichen Schwamm und warmem Wasser den Schmutz einfach abwischen.

4. Küchenmaschine und Ausstechförmchen reinigen

 

Das Zubehör der Maschine sowie die Förmchen am besten in warmen Spülmittelwasser einweichen. Während der Schmutz an geweicht wird, bleibt Zeit den Motorblock zu reinigen. Wichtig ist; dass das Gerät ausgesteckt ist. Schmale Ritzen und kleine Öffnungen lassen sich am besten mit Holzspießen reinigen. Der Rest mit lässt sich mit einem feuchten Tuch entfernen. Mit klarem Wasser nachwischen und trocknen.

5. Wasserkochen entkalken / reinigen

Kaum entkalkt ist er schon wieder komplett weiß, vor allem in der kalten Jahreszeit trinken wir gerne Tee.
Zum schonenden Entkalken den Wasserkocher halb mit Wasser füllen, 1 EL Backpulver / Natron oder 1 EL Zitronensäure in den Wasserkocher geben. Einmal aufkochen lassen (schäumt auf), kurz stehen lassen und das Wasser ausschütten. Noch zweimal mit klarem Wasser nachspülen und trocken auswischen, schon glänzt er wieder.


Gläser und Vasen richtig reinigen

 

 

 

Oft sehen Gläser nach ein paar Waschgängen in der Spülmaschine nicht mehr schön aus, sie werden milchig. Dies kann an Kalkablagerungen oder Glaskorrosion liegen. Die Verkalkung kann vom hohen Kalkgehalt im Wasser herrühren, z.B. durch eine falsche Dosierung von Spülmittel, Salz oder Klarspüler. Für die Glaskorrosion sind zu aggressive, chemische Reinigungsmittel verantwortlich.

1. Tauchbad für milchige Gläser

Für das Tauchbad bereitet ihr euch eine kleine Wanne mit warmem Wasser vor, darin löst ihr etwa 1-2 EL Essigsäure oder Zitronensäure auf und stellt eure Gläser kopfüber hinein. Nach etwa 30 Minuten die Gläser klar abspülen und trocken polieren.
Die Zitronensäure ist schonender als der Essig, außerdem geruchsabsorbierend und keimabtötend.

2. Abreibung für milchige Gläser

Ebenfalls funktioniert es Gläser wieder klar zu bekommen, wenn ihr sie mit folgenden Haushaltsmitteln abreibt. Ein Stück Zitronenschale mit Salz bestreuen und die Gläser damit abreiben, anschließend mit kaltem Wasser abspülen und trocken polieren. Es funktioniert aber auch mit dem Zitronensaft, dazu mit dem Salz eine breiartige Substanz anrühren und die Gläser damit abreiben.
Statt der Zitronenschale könnt ihr auch eine rohe Kartoffelscheibe nehmen.

3. Peeling für Vasen

Oft setzen sich von den Blumen in Glasvasen unschöne Ablagerungen fest, in schmalen Vasen sind diese schwer zu entfernen. Gib in die Vase etwas warmes Wasser (sodass alle Ablagerungen bedeckt sind), 1EL zerdrückte Eierschalen, 1TL grobes Salz und 1EL Zitronensäure. Während der 30 Minuten Einwirkzeit die Vase immer wieder kreisend schwenken, dadurch werden die Ablagerungen gelöst, nun noch mit kaltem Wasser nachspülen und trocken polieren.
Ein Stück vom selbstgemachten Spülmaschinentab oder Gebissreiniger funktioniert auch.

4. DIY Spülmaschinentab

Stellst du ganz einfach selbst her, dazu mischt du 200g Natron, 200g Zitronensäurepulver, 100g Spülmaschinensalz und 120ml klaren Essig (Vorsicht die Mischung schäumt!) Wenn du etwas Duft dabeihaben möchtest, kannst du noch 10 Tropfen Zitronenöl dazugeben, gut durchmischen und in Eiswürfelförmchen füllen, trocknen lassen und luftdicht einlagern. Beschriften ganz wichtig!

5. DIY Spülmaschinenpulver

Ein preisgünstiges Spülmschinenpulver mischt du dir so; hierfür benötigst du 300g Zitronensäurepulver, 300g Soda (Pulver), 300g Natron und 125g Spülmaschinensalz. Gut durchmischen und die Mischung in ein luftdichtes Gefäß umfüllen und beschriften. Pro Spülgang benötigst du 30g vom Pulver.

Turbo-Glanz für die Spülmaschine:

Gib zu jedem Spülgang einen gehäuften TL Natron in die Spülmaschine zum Spülmaschinenreiniger. Eure Gläser, Töpfe, Teller und auch das Besteck erstrahlen förmlich. Auch eure Spülmaschine erstrahlt im neuen Glanz. Zudem wirkt Natron geruchsbindend und desinfizierend.

 

http://mediathek.daserste.de/ARD-Buffet/Gl%C3%A4ser-und-Vasen-richtig-reinigen/Video?bcastId=428628&documentId=57167484

 


So glänzt das Parkett wieder

 

Wie Sie ihr Parkett reinigen und kleine Kratzer entfernen, ohne es gleich abzuschlefen, weiß Haushaltsexpertin Bianca Schuster.

 

 

  1. Groben Schmutz entfernen, das verhindert feine Kratzer auf den Oberflächen. Denn feiner Staub oder Sand wirken wie Schleifpapier, daher vor dem Wischen den Boden einmal abkehren.
  2. Mit einem Baumwolltuch oder Baumwollmopp trocken bis nebelfeucht wischen. Zuviel Wasser kann in den Boden eindringen und ihn aufquellen lassen. Keine Mikrofasertücher verwenden, diese beschädigen den Boden)
  3. Eine tägliche trockene Reinigung ist am besten, nur einmal in der Woche nebelfeucht wischen
  4. Zur Beseitigung hartnäckiger Verschmutzungen können die betroffenen Stellen mit etwas Spiritus behandelt und nach wenigen Minuten Einwirkzeit weggewischt werden
  5. Verschüttete Flüssigkeiten müssen sofort aufgewischt werden bevor sie durchnässen und ins Holz gelangen. Eventuell ist es nötig, die Stelle danach mit einem speziellen Parkettreinigungsmittel nachzubehandeln
  6. Keine aggressiven Reinigungsmittel wie ammoniak- und chlorhaltige Flüssigkeiten verwenden (auch Allzweckreiniger ist zu aggressiv!), keine Scheuermittel oder Dampfreiniger verwenden, da diese sowohl die Schutzschicht als auch das Holz selber angreifen und beschädigen
  7. Oberflächliche Kratzer kann man beispielsweise zunächst mit Möbelpolitur behandeln und versuchen, die Schönheitsfehler weg zu polieren. Achten Sie aber darauf, dass die Politur keine Silikonöle oder Mineralöl-Derivate enthält. Diese Inhaltsstoffe dringen tief ins Holz vor und können nicht wieder entfernt werden. Zu bedenken ist außerdem, dass manche Möbelpolituren dem behandelten Holz schaden und es mit einem dünnen Schmierfilm überziehen, der Staub anzieht.

Bei groben Verunreinigungen können bei versiegeltem Parkett folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Eine Mischung aus Wasser und Salmiak zum Wischen verwenden
  • Den kompletten Boden mit kalten schwarzen Tee wischen, danach glänzt der Boden wieder wie neu
  • Terpentin oder Spiritus konzentriert zur Entfernung von Flecken nutzen

Bei groben Verunreinigungen können bei geöltem / unversiegeltem Parkett folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Zur Entfernung von Flecken und starken Verunreinigungen müssen spezielle Parkettreiniger verwendet werden
  • Geöltes Parkett muss regelmäßig mit Pflegeölen nachbehandelt werden
  • Unversiegeltes Parkett sollten Sie regelmäßig mit Hartwachs wachsen und bohnern, da dieser Boden sehr fleckempfindlich ist. Auf unversiegeltem Boden lassen sich Flecken nämlich sehr schwer entfernen.

Parkettschäden reparieren

  • Kleine Dellen durch z.B. hochhackige Schuhe oder schwere Möbel im Parkettboden können Sie mit wenig Aufwand schnell selbst reparieren. Sie benötigen dafür ein Bügeleisen und einen Schwamm. Je nach Größe der Delle im Holz wird eine sehr kleine Menge Wasser mit dem Schwamm aufgesogen und in die Delle getropft.
    Dann fahren Sie mit dem Bügeleisen über die Schadstelle. Dabei verdampft das Wasser. Diese Arbeitsschritte werden wiederholt, bis das Holz in der Delle so aufgequollen ist, dass der Schaden kaum noch sichtbar ist. Durch das Aufquellen unter Wärmeeinwirkung kehren die Holzfasern wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Feine Kratzer dagegen lassen sich meist mit einer Möbelpolitur bis hin zur Unsichtbarkeit behandeln.
  • Schwarze Striche von Schuhe lassen sich z.B. mit einem gutem farblosen Radiergummi oder den Schmutzradierern aus dem Drogeriemarkt spurlos entfernen.
  • Einfache Schleifspuren < 1 mm
    Statt gleich mit dem Schleifpapier anzurücken, lassen sich leichte Schrammen mit einer guten Möbelpolitur beseitigen. Dazu nehmen Sie einen weichen Baumwolllappen und geben ein wenig Politur darauf. Der große Vorteil ist, dass diese Methode sowohl bei geölten als auch bei lackierten Parkettböden funktioniert. Sie sollten je nach Beschädigung allerdings einige Zeit polieren. Verwenden Sie ausschließlich Polituren, die kein Mineralöl enthalten. Mineralöl-Derivate setzen sich auf und im Holz ab und dunkeln später stark nach.

Tipp: Bei einem geölten Parkett lassen sich kleinere Kratzer häufig schon mit einem Wattebausch und etwas Babyöl entfernen. Das Holz wird durch den Kratzer leicht aufgeraut und nimmt an dieser Stelle dann schnell das Babyöl auf. Aber vorsichtig, denn zu viel Babyöl macht das Parkett zu einer Rutschbahn, daher sollten Sie es wirklich nur sehr begrenzt anwenden. Olivenöl sollten Sie im gleichen Zuge auf einem sehr hellen Parkett nicht verwenden, denn es dunkelt das Parkett eventuell stark nach.

Einen Sonderfall bei der einfachen Schönheitsreparatur stellt der Wasserfleck dar. Bei einem Holzboden, der nicht mit einem Lack versiegelt wurde, kann hierbei ebenfalls die Möbelpolitur helfen. Sind jedoch schon dunkle hässliche Ringe entstanden, verwenden Sie statt der Politur etwas weiße Zahnpasta. Diese geben Sie auf einen weichen Baumwolllappen und reiben die Stelle so lange ab, bis der Fleck verschwindet. Danach sollte die entsprechende Stelle wieder etwas nachgeölt oder gewachst werden.

 

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